08.05.2018
FREIE WÄHLER im Lkrs. FFB eröffnen Wahlkampf auf dem Brucker Volksfest - 10 Punkte Pflichtenheft an Hubert Aiwanger

Das mit rund 120 Gästen sehr gut besuchte Zelt, bot einen hervorragenden Rahmen, als die Direktkandidaten der Freien Wähler, Hans Friedl, Michael Schanderl und Georg Stockinger zusammen mit dem Bundes-, Landes- und Fraktionsvorsitzenden im Bayerischen Landtag Hubert Aiwanger einzogen. Außerdem vor Ort, Renate Wengenmaier Landtagslistenkandidatin Fürstenfeldbruck-West, Bernd Heilmeier, Landtagslistenkandidat Fürstenfeldbruck-Ost und Bezirkstagslistenkandidat Stefan Weinberger für den Bereich Fürstenfeldbruck-West. Georg Stockinger eröffnete als Stadtrat und Landtagskandidat für Fürstenfeldbruck-West die Veranstaltung mit einem Grußwort, bevor er an Michael Schanderl, Bezirksrat, Emmeringer Bürgermeister und Kandidat für den Bezirksrat übergab. Dieser stellte in seiner Rede den Bürgerinnen und Bürgern vor, welche wichtige Funktion der Bezirkstag mit seinem Budget von 1,7 Mrd. im sozialen Bereich hat. Dies beginnt bei den Bezirkssportanlagen, geht über die Bezirkskrankenhäuser, die Betreuung von unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen bis hin zur Unterstützung von Behinderten. Schanderl warnte davor, dass es inzwischen rechte Kräfte in Bayern gibt, die für die Behinderten in unserem Land das Budget kürzen möchten. Eine Entwicklung die er vor unserem geschichtlichen Hintergrund mit großer Sorge sieht.
Hans Friedl, Gemeinderat, Kreisvorsitzender und Landtagskandidat für Fürstenfeldbruck-Ost nahm in seiner Rede gleich Bezug auf das Thema Straßenausbaubeitragssatzung für das er federführend schon 2015 den Anstoß gab. Er wies auf die respektable Zahl von 189.893 Unterschriften hin, dass erfolgreichste Volksbegehren Bayerns, bevor er in seiner Rede den Hauptredner Hubert Aiwanger, mit seinem Zehn-Punkte-Programm in die Pflicht nahm, quasi als Hausaufgabe für die aktuelle und die neue Legislaturperiode.
Hier nun die 10 Punkte die Hans Friedl den Bürgern unter viel Beifall vorstellte:
1. Bürger entlasten
2.Verkehrskonzept, welches Metropolregion und ländlichen Raum verbindet
3. Ja zum A99 Südring
4. BMW Bauern Metzger und Wirtschaft
5. Nachhaltigkeit für unsere Heimat –
6. Entlastung für die Vereine und Institutionen von Bürokratie und sonstigen irrsinnigen Vorschriften
7. Ein Wohnbauprogramm das den Namen verdient
8. Ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Modell ermöglicht eine vernünftige Integration
9. Wertschätzung der Sozialberufe wie in der Schweiz
10. Endlich mehr Lehrer an den staatlichen Feuerwehrschulen

Der Kreisvorsitzende erntete vor allem großen Applaus bei seiner Forderung "BMW" zu fördern, damit sei aber nicht der Autokonzern gemeint sondern Bauern, Metzger und die mittelständische Wirtschaft, bevor er an Hubert Aiwanger übergab.

Huber Aiwanger eröffnete seine Rede in dem er Bezug auf das Zirkuszelt nahm, denn die Politik so Aiwanger ist wirklich oft ein Zirkus, wie man an den Plänen für ein bayerisches Weltraumprogramm des neuen Ministerpräsidenten Söder deutlich merkt. Söder, so Aiwanger sollte sich besser und Hebammen, Pflegekräfte und den Erhalt unserer Kliniken kümmern als auf den Mond zu fliegen. Der Landesvorsitzende macht weiter darauf aufmerksam, welcher Unfug gerade bei Bayerns Polizei von Markus Söder verordnet wird. So soll nun mit einer bayerischen Grenzschutzpolizei der Bundespolizei Konkurrenz gemacht werden, wohl wissend, dass dafür das Personal gar nicht vorhanden ist und von den Dienststellen im Freistaat abgezogen wird. Gleiches gilt für das Thema Wohnungsbau, hier soll nun eine bayerische Wohnungsbaugesellschaft geschaffen werden, nachdem Söder als Finanzminister über 30.000 Wohnungen des Freistaats verkauft hat. Unser neuer Ministerpräsident meint er könnte jedes Problem mit einer neuen Behörde lösen, aber dabei werden nur neue Strukturen zu den bestehenden aufgebaut und ein Wasserkopf geschaffen in dem es dann viele Posten zu verteilen gilt. Die Rede von Hubert Aiwanger endet mit einem tosenden Applaus und stehender Ovation, so begeistert waren die Bürger von seiner Rede. Politiker und Bürger stimmten dann gemeinsam die Bayernhymne an die der gesamten Veranstaltung zum Schluss noch einen fast feierlichen Rahmen verlieh.

Anschliessend ging Hubert Aiwanger zusammen mit Hans Friedl und dessen Familie aufs Blütenfest nach Biburg!

Er zollte den Biburger Vereinen in Vertretung der Landjugendvorsitzenden Lena Schwojer größten Respekt, ein so tolles Fest zu organisieren, trotz der vielen Vorschriften die heutzutage zu beachten sind!